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Mineralwolle kann dünne Fasern abgeben. Diese Fasern können Krebs­erkran­kun­gen hervorrufen, wenn sie entsprechend lang und dünn sind und eine gewisse Beständigkeit im Körper besitzen. Bei Mineralwolle-Dämmstoffe die vor 1996 hergestellt und eingebaut wurden muss von einem Krebs­verdacht ausgegangen werden („alte Mineralwolle“). Von 1996 bis 2000 wurde in Deutschland die Produktion sukzessive auf Produkte umgestellt die als unbedenklich gelten. Seit dem 01.06.2000 dürfen in Deutschland nur noch solche unbedenklichen Produkte verkauft werden, die frei vom Krebs­verdacht sind („neue Mineralwolle“). Außerdem können durch die Fasern mechanische Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege auftreten.

Eine Wieder­verwendung der Produkte ist verboten. Mineral­faserstoffe müssen nicht zwingend ersetzt oder ausgebaut werden, jedoch dürfen bereits ausgebaute Produkte nicht veräußert oder wieder­verwendet werden. Sie sind in jedem Fall aus dem Verkehr zu ziehen. Bei größeren Arbeiten sind Fachfirmen mit dem Abbau und der Entsorgung zu beauftragen. Diese Firmen müssen die Vorgaben der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 521 Faserstoffe beachten und die Arbeiten entsprechend ausführen. Für Privatpersonen ist die Anwendung der Vorgaben dieser Vorschrift empfohlen. Abbruch-, Sanierungs- und Instand­haltungs­arbeiten können in geringem Umfang auch von Privat­personen durchgeführt werden. Dabei sollten, auch bei Arbeiten mit „neuen Mineralfasern“ die nachfolgend aufgeführten Sicherheits­hinweise eingehalten werden.

Bauschäden

Dämmhysterie oder nicht dämmen? Ist alles nur heiße Luft, oder blasen wir die heiße Luft im Winter beim Fenster raus. Im Internet kursieren Berichte, die sagen, dass Dämmen nur Bauschäden erzeugt.

Kann man so bauen, dass Baufehler weit­gehend aus­ge­schlos­sen sind? Warum entstehen bei denen, die das perfekte Haus bauen wollen, die meisten Baufehler? Wenn ein Baumangel gelöst wird, bahnt sich schon der nächste an.

Warum kriegt man die Bau­fehler scheinbar nicht in Griff?

Aus dem perfekten Haus wird ein Fass ohne Boden. Eine Komplett­sanierung ist oft aus finan­ziel­len Gründen nicht möglich.

Warum planen Archi­tek­ten Häuser, bei denen Bau­schäden vor­pro­gram­miert sind? Was ist seriös? Wer will nur verkaufen? Wer weiß überhaupt, was er verkauft? Müssen wir Rücklagen bilden, damit wir die Entsorgung der Häuser, die aus Leim und Chemie bestehen, noch bezahlen können?


Schimmel am Fertighaus

Schimmel

Schimmel an der Innen­seite einer Außen­wand eines Fertig­hauses, im Alter von 15 Jahren.

Man meint dem Haus etwas Gutes zu tun und baut Kunststoff­fenster ein. Nun beginnt die Dämmung im Dach zu schimmeln. Der Schaden wird oft erst bemerkt, wenn sich der Schimmel bereits großflächig in der Dämmung ausgebreitet hat.

Manche meinen, dass ein Haus unbedingt eine Lüftungsanlage braucht, damit der notwendige Luftaustausch gewährleistet werden kann.

Fensteranschluss

Viele moderne Häuser sind, wie wohnen in der Plastiktüte. Der Taucher benutzt ein Atemgerät damit er nicht ertrinkt.

Da wo früher mal undichte Fenster waren, sind jetzt Kunst­stoff­fenster mit doppelter Gum­mi­dich­tung.

Ein undichtes Fenster ist wie eine Sicherung. Die Feuchtigkeit im Haus ent­weicht immer durch die schwächste Stelle.

Da bei der Schimmel­bildung mehrere Faktoren zusammen­wirken, kann die Ursache der Schimmel­bildung nicht immer auf Anhieb geklärt werden.

Das Wachstum des Schimmel­pilzes wird durch falsches Benutzer­verhalten begünstigt.

Seit ca. 20 Jahren nimmt die Anzahl der Tau­wasser­schäden (Kondens­wasser, Schwit­zwasser) rasant zu. Vieles, auch in der Weltpolitik, versteht man besser, wenn man es historisch betrachtet.


1950: Die industrielle Herstellung von Dämmstoffen beginnt

Einer der größten Hersteller von Mineralwolle (Glas- und Steinwolle) stellte bereits seit 1880 Isolierplatten aus Kork her. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Glaswolle zum meist ver­breite­tem Dämm­stoff. Das Wirt­schafts­wunder der fünfziger und sechziger Jahre über­rollte alle Lebens­bereiche. Neuerungen der Industrie waren technischer Fort­schritt und wurden von der Gesell­schaft relativ schnell ange­nom­men.

1960: Wenig Dämmung, ein bisschen Glaswolle war genug

Glaswolle Nagelbinder

Bild: Dachboden-Nagel­binder­dach mit Glas­wolle ge­dämmt. Belüfteter Dach­bo­den, kein Tau­was­ser­aus­fall, schlech­te Däm­mung und hohe Heiz­kosten.

Deutsch­land war in Au­fbruch­stimmung. Man hatte die Schäden des zweiten Weltkrieges behoben.

1970: Das dichte Haus gab es noch nicht.

Auf Wärme­dämmung wurde kein besonderer Wert gelegt. Große Öltanks waren wichtiger. Auch der Begriff Blower Door Test war ein Fremdwort. Klebebänder für Dampfbremsen und Folien wurden nicht verwendet. Häuser wurden meist mit Ziegel gemauert und das Dach mit wenigen Zentimetern Glaswolle isoliert.
Es wurde einfach so gemacht, weil es jeder so macht.

  • Diese Bauten kann man gut mit Zellulose dämmen. Luken und Öffnungen zum isolierten Raum müssen verschlossen werden, Revesionsöffnungen am besten nur von außen durch das Dach, wenn das nicht möglich ist, müssen die Luken im Winter dicht sein.
  • Eine Dämmung mit Polystyrol oder Pu-Schaumplatten macht keinen Sinn, die Tauwassergefahr ist sehr groß und das Verarbeiten der Dämmung unwirtschaftlich.
  • Manchmal werden solche Gebäude mit Mineralwolle (Glas und Steinwolle) gedämmt. Die Verarbeitung ist Aufwendig und unwirtschaftlich und die Gefahr von Tauwasserschäden ungefähr zehn mal so groß wie bei Zellulose

Abseitenwand ohne Dämmung

Abseitenwand ohne Dämmung. Früher war das kein Problem. Wird das Haus gedämmt und die Abseiten-Dachböden nicht, so kommt es oft zu Schimmel im Dachboden.

  • Auch diese Räume dämmt man am besten mit Zellulose. Die Dämmung aus Altpapier passt sich den Gegebenheiten im Altbau am besten an. Es sollte immer das Dach und die Außenwand gedämmt werden. Da in den Abseiten nur wenig Zirkulation stattfindet ist hier auf Ausreichende Dämmstärke zu Achten!
    Bei einer Dämmung von Zwischenwand und Decke ist die Schimmelgefahr sehr groß.
  • Immer wieder wird versucht Abseitenräume mit Platten zu Dämmen. Das Ergebnis ist meist ernüchternd und die Schimmelgefahr groß.
  • Eine Dämmung mit Mineralwolle ist auch hier nicht zu empfehlen. Die Verarbeitung ist unangenehm. Schon bei kleinen Fehlern in der Dampfbremse entsteht Kondensat und Schimmel in der Dämmung.

Glaswolle Spitzboden

Decke zum Spitz­boden. Die Glas­wolle im Bild hat keine Feuch­tig­keits­spuren. Wenn man so eine Decke isoliert kann der Spitz­boden zur Tropf­stein­höhle werden.

Siehe auch: Zellulose, die Wärmedämmung besonders für Altbauten geeignet.

  • Hier ist, wie im oberen Bild, Zellulose die sinnvollste und preiswerteste Art zu dämmen. Auf eine Belüftung des Dachbodens von Außen ist unbedingt zu achten. Luken und Öffnungen müssen verschlossen werden.
  • Alle anderen Arten zu Dämmen sind sehr teuer.
  • Bei kleineren Flächen ist eine Dämmung mit Perlite evtl. noch sinnvoll.

Sparrengefach ungedämmt

Sparrengefach im Altbau ohne Dämmung. Wenn man die Bilder sieht, dann fragt man sich, warum überhaupt gedämmt wird, wenn alte Häuser ohne Dämmung keine Schwitzwasserprobleme haben?

Das stimmt natürlich nicht ganz. Doch früher hatten die Häuser weniger Schimmelprobleme im Dach, Schimmel an den Außenwänden gab es auch schon vor dem Krieg.

  • Zellulose ist hier die einzige Dämmung, die wirtschaftlich eingebracht werden kann. Tauwasserprobleme gibt es normalerweise nicht. Wenn es die Möglichkeit gibt, die Dämmstärke zu erhöhen (min. 20 cm) und eine Dampfbremse einzubauen, dann sollte dies auch getan werden. Dämmarbeiten am Dach sind keine Do it yourself Arbeiten! Wenn dann mit fachlicher Anweisung. Der Schaden kann höher sein als der Nutzen.
  • Kleinere Flächen können auch hier evtl. mit Perlite gedämmt werden.
  • Betondecke Dachboden

Oberste Geschossdecke als ungedämmte Beton­decke. Dies ging so lange gut, bis das Haus eine Zentralheizung und neue Fenster bekam.
Um den Schimmel in den Griff zu be­kom­men muss entweder das Dach oder die Decke gedämmt werden.
Wenn der Dachboden als Lagerraum genutzt wird, dann sollte das Dach gedämmt werden.

  • Als Dämmung auf einer Beton­decke sind Dämmstoffe aus Platten gut geeignet
  • Styropor ist kostengünstig, sollte von oben dann noch mit Platten abgedeckt werden.
  • Holzweichfaserplatten sind hier die beste Dämmung, sie kosten zwar etwas mehr als die Schaumplatten, sind Ihr Geld auch wert.
  • Die beste und bewährteste Lösung ist die Dämmung des Dachs. Siehe auch: Dämmung

1980: War Glaswolle gelb und nicht mehr weiß

Statt 5 cm dämmte man bereits mit 10 cm. Bauschaden Glaswolle Glaswolle mit aufkaschierter Aluminium-Verbundfolie wurde als Dämmung verwendet.
Die Bahnen gab es in festen zu kaufen. Meistens passten die Sparrenabstände nicht genau zu der Dämmung. Man kann davon ausgehen, dass es in mindestens jedem fünften Haus, das 1980 gebaut wurde, im Dach Schimmel hat. Inzwischen gilt Mineralwolle, die vor 1996 verbaut wurde als Krebserregend!

Bilder rechts: Dachdämmung mit Rollisol und Holzdecke.
Die Dampfsperrebene (Alufolie) hat Löcher (wie bei fast allen Häusern), die warme Raumluft kühlt in der Hinterlüftungsebene ab und kondensiert.

verfaulte Bretter Glaswolle

Das Wasser läuft dann auf der Alufolie nach unten.

  • Solche Reparaturen sollten nur von Fachfirmen durchgeführt werden.
  • Die einzige Dämmung, die hier geeignet ist, ist eine Zellulose-Einblasdämmung
  • Bei diesem Dach wurde die Mineralwolle entfernt, eine Dampfbremse eingezogen, mit Zellulose gedämmt und das Dach mit einer diffusionsoffenen Dachbahn belegt.

1985: Begann man mit dem Bau von sicht­baren Dach­stühlen

Sichtdachstuhl

Weitere Infos unter: Die Ge­schich­te des sicht­baren Dach­stuhl´s in Ober­bayern.
Die Hauptprobleme dieser Bauweise sind die Wandanschlüsse, der Schallschutz und Tiere (Marder ect.). Styropor betrachten die vierbeinigen Dachbewohner als Nahrungsmittel.
Pu-Schaumplatten schwinden stark; es entstehen an den Stößen Fugen bis zu 2 cm.
Im Brandfall entstehen hochgiftige Gase.

Traufe Sichtdachstuhl Reparatur Sichtdachstuhl
  • Thermoaufnahme eines Sichtdachstuhls mit Aufdachdämmung. Hier sind die Wandanschlüsse extrem schlecht gelöst.
  • Die Sparrenzwischenbretter werden von Außen entfernt, an der Außenwand wird ein Brett montiert (Dreischichtplatte) und der Hohlraum mit Zellulose (ca. 80-90 kg/m³) ausgeblasen.
  • Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass im Haus wenig Schmutz entsteht, eine absolute Abdichtung ist meist nicht möglich und auch nicht notwendig.
  • Die Zellulose erzeugt ein hohes Dämpfungsverhalten. Das heißt, dass die warme Luft lange braucht, bis sie nach außen gelangt

1990 verbreiten sich langsam ökologische Dämmstoffe

Zellulose-Einblasflocken und Holzweichfaserplatten werden ein Begriff in der Holzbaubranche. Dämmstoffe wie Flachs, Hanf und Schafwolle finden weniger Verwendung.
Die Qualität der Zelluloseflocken war anfänglich noch nicht auf dem Stand von heute, war aber auch damals Mineralwolle (die inzwischen verboten ist) weit überlegen.

  • Vereinzelt kam es bei Zellulose zu Setzungen. Dies lag nicht am Material sondern meistens am Verarbeiter oder an der Einblasmaschine (Schwache Einblasmaschine mit zu wenig Luftleistung, Verdichtung unter 50 kg/m³).
  • Bei falscher Hohlraumbeschaffenheit kann die Zellulose nur bedingt setzungssicher eingeblasen werden. (Gipskartonplatten)
  • Es werden immer noch Einblasmaschinen verkauft, die zum dämmen größerer Hohlräume völlig ungeeignet sind.
  • Einer der Schwachpunkte der Einblastechnologie ist das Abrechnungsverfahren. Es wird meistens nach m³ abgerechnet. Das führt dazu, dass der Verarbeiter weniger einbläst, um mehr zu verdienen! Besser ist es, nach tatsächlich verbrauchtem Material abzurechnen! Optimal ist eine Dichte von ca. 55 - 60 kg/m³ (Je nach Dämmstofflieferant).
Wenn Mineralwolle schon lange abgesoffen ist, dämmen Holzweichfaser und Zellulose immer noch

2000: Mineralwolle, die vor 1996 hergestellt wurde, darf nicht mehr verarbeitet werden

2000 - 2009 Beispiel: Sanierung des Kindergartens in Halfing
Dämmung des Kindergartens in Halfing Dämmung oder Ver­schwen­dung von Staats­geldern?

Das gleiche Phänomen wie bei der Abwrackprämie erreicht jetzt auch den Bau. Es wird gedämmt, ob es Sinn macht oder nicht. Gute Autos, die ohne größere Reparaturen noch fünf Jahre fahren würden werden einfach verschrottet. Alles unter dem Deckmantel Umweltschutz.

Die Eigenheimzulage wurde abgeschafft, nun wird in Dämmung investiert, die Kosten sind egal, es gibt ja Kredite und Förderung vom Staat. Zeit zum denken bleibt keine, es wird für die Umwelt investiert.

2000 wurde der Kindergarten in Halfing bereits renoviert. Damals machte ich einen Vorschlag zur Dämmung und Sanierung. Gekostet hätte die Dachdämmung aus Zellulose inklusive Dampfbremse und Holzdecke ca. 100.000 bis 125.000 Euro. Das wurde vom Bürgermeister und Gemeinderat abgelehnt; zu teuer.
Das Gebäude wurde im Jahr 2000 mit ca. 10 cm Mineralwolle von innen gedämmt und mit OSB-Platten beplankt. Das Ergebnis war ernüchternd, die Heizkosten sind nur geringfügig gesunken.

2009 wird das Dach des Kindergartens nochmal gedämmt, dieses mal jedoch nicht mehr mit Mineralwolle (man ist doch schon etwas schlauer geworden) sondern mit Holzweichfaserplatten. Wie man mir mitgeteilt hat, wurde die neue Konstruktion vom Bauphysiker berechnet und funktioniert.
Zum Verhängnis kann jedoch die Luftschicht von ca. 20 cm zwischen den zwei Dämmungen werden. Gelangt kalte Luft von außen und warme feuchte Luft von innen im Winter in den Hohlraum, so kann dies zu Kondensatbildung führen. Schwitzwasser erzeugt Schimmel und Fäule. Alles weitere kann man sich denken.
Zählt man die Renovierungskosten von 2000 und 2009 zusammen, so könnte man damit bereits einen neuen Kindergarten bauen. Wenn das Dach in zehn Jahren verfault ist, so kann man es nur noch abreißen.
Infos auch im Endorfer 09.2009 Seite 28 (regionale Heimatzeitung)

2002: Seit 1. Februar 2002 gilt die Energiesparverordnung

Häuser müssen gedämmt und abgedichtet werden. Das Gesetz schreibt es vor. Bauherren von besonders gut gedämmten Häusern bekommen einen günstigen Kredit vom Staat (KfW). Noch nie gab es so viele Vorschriften, wie ein Haus gebaut werden muss. Die Gesetze werden von Theoretikern geschrieben.

Wenn man alle Vorschriften einhält, dann hat man den Schimmel nach Vorschrift! Gebäude mit dichten Fenstern, Plastikfolie und sonstigen Chemieprodukten haben keine Luft mehr zum atmen! Die Gebäude ersticken und saufen ab. Bereits kleine Undichtigkeiten führen zu Kondenswasserschäden.


  • Warum hat man, wenn man neue Fenster einbaut, Schimmel in den Ecken und an den Fensternischen?
    • Die alten Fenster dienten als Lufttrockner und sorgten für Luftaustausch. Schimmel entsteht bei kühler und feuchter Luft
  • Warum hat man, wenn man mit einem Holzofen heizt, weniger Schimmel, als bei einer Zentralheizung mit Heiz­körpern?
    • Die Zentralheizung beheizt die Luft und die Wände sind relativ kühl.
    • Durch die hohe und gleichmäßige Lufttemperatur nimmt die Luft viel Feuchtig­keit auf, die dann an den kalten Wänden zu Schimmel­bildung führt.
    • Der Holzofen erzeugt Strahlung­swärme und sorgt für Zirkulation. Die Strahlung­swärme erwärmt die Wände.
  • Logisches denken mit Ver­antwortung wird durch Einhaltung von Bau­vorschriften ersetzt.
    • Für gültige DIN-Normen besteht nur die Vermutung, dass sie den allgemein anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Diese Vermutung ist wider­legbar, denn in den Normen­ausschüs­sen werden auch In­teressen­stand­punkte vertreten. Außerdem entsprechen Normen nicht immer dem aktuellen technischen Kenntnis­stand und beinhalten nicht immer Regeln, die sich langfristig bewähren oder bewährt haben. (Wikipedia)
    • Die meisten Bauschäden entstehen nur indirekt durch technische Mängel. Der wahre Auslöser ist, in der Regel, etwas anderes. Bei öffent­lichen Bauten liegt die Ursache bereits im Vergabe­vervahren. Bau­gutachter prüfen ob alle Vorschriften eingehlten worden sind. Wer mit Sach­verstand baut, hat gegen einen Gutachter, der die Gesetze kennt, keine Chance.

2020: Sparen oder Kampf ums überleben

Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass unser westliches System dem Ende naht. Griechenland ist nur der Anfang. Wenn wir kein Geld mehr haben, die Energie zu bezahlen, dann wird auch weniger geheizt.

Momentan (im Jahr 2015) sind wir noch dabei unser westliches Karussell anzutreiben. Man benutzt alle zur Verfügung stehende Mittel. Sparen, modernisieren, bessere Technik und meint dass man damit seinen Lebensstandard verbessert.

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Beim Begutachten von Baufehlern entsteht oft Ratlosigkeit. Warum wird so viel Mist Gebaut? Warum werden Dinge gebaut, bei denen man im Vorhinein weiß, dass es zu Bauschäden kommt?


Nachdem man an den Flüssen die Dämme verstärkt und den Hochwasserschutz verbessert hat, stellte man fest, dass das alte System gar nicht so schlecht war.

Seit dem die Autos immer besser, moderner, langlebiger und sicherer wurden, erkannte man, dass die alten im gesamten billiger und leichter zu reparieren waren.

Trotz stärkeren Traktoren, immer größeren Ställen und Melkroboter arbeiten die Landwirte auch nicht weniger als Früher.