Vollwärmeschutz für unsere Häuser, das hört sich so an, wie wenn wir die Gebäude vor der Kälte beschützen wollen.
Wenn man etwas beschützen will, dann muss man erst herausfinden, wo die Gefahr überhaupt herkommt.
So gibt es Menschen die sich vor Spinnen fürchten, obwohl die Spinne für den Menschen keine Gefahr ist.
Vollwärmeschutz mit Zellulose, und Holzfaserplatten von Pavatex.
Bei diesem Haus wurden in dem Vollwärmeschutz Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren verbaut.
Man kann jederzeit nachvollziehen ob die Fasadendämmung überhaupt funktioniert.
Die gänige Meinung ist, dass das Dämmverhalten eines Materials vom U-Wert abhängig ist.
Das stimmt nur bedingt. Entscheidend sind die Resultate!
Oft rechnen sich die Dämmungen erst nach 100 Jahren. Die Massnahmen sind dann fragwürdig.
Wenn durch übertriebene Dämmarbeiten keine Verbesserung des Raumklimas entseht und sich die Kosten nicht rechnen, dann ist es besser man lässt es alles so wie es ist oder sucht den Fehler wo anders!
Bei diesem Objekt wurde die Aussendämmung nur auf der Nord- und Ostseite montiert. Da die Sonne im Winter flach steht und man die Sonneneinstrahlung auf der Südseite nicht vernachlässigen sollte, bringt ein Vollwärmeschutz auf der Südseite wenig.

Wenn man ein Haus zu dicht dämmt, dann kann der langfristige Schaden größer sein als der Nutzen.
Warum denn überhaupt dämmen, wenn unerwartende Risiken zu erwarten sind?
Genauso, wie der letzte Satz ein wiederspruch in sich selbst ist, sind viele Dämmarbeiten ein Wiederspruch in sich selbst.
Der Vorteil des Vollwärmeschutzes mit Zellulose und Holzfaser ist nicht, dass er billig oder ökologisch ist, sondern das man weiss, dass er funktioniert und keine unzuerwartenden Probleme zu erwarten sind.
Viele sogenannte Energieberater haben vom bedienen eines Computer´s mehr Erfahrung als von Altbausanierung.
Das richtige Wärmedämmverbundsystem schafft gesunde Wände und sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Zellulose ist diffusionsoffen und dämmt sehr gut. Besonders bei Altbauten hat die Zellulosedämmung den Vorteil, dass sie sich an sämtliche Unebenheiten anpasst.
Höhe Dämmstärken sind mit dieser Isolierung kostengünstig realisierbar.
Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) kann dazu führen, das die Schimmelbildung an Außenwänden aufhört, das WDVS kann aber auch dazu führen, dass, in Häusern, in denen es noch nie
Schimmel gab, Schimmel entsteht.
Schimmel entsteht meist an einer wenig belüfteten Feuchten kalten Außenwand, besonders in Nebenräumen.
In alten Häusern gibt es meistens genügend Luftaustausch, die Fenster und Türen sind undicht.
Werden bei einem Wohngebäude die Wände und das Dach mit einer nicht diffusionsoffenen Dämmung Isoliert und die Fenster ausgetauscht, so kann es passieren
(muss nicht), dass Schimmel entsteht.
Ein Holzofen kann bereits eine Verbesserung bewirken. Die einfachste Möglichkeit Schimmel in Nebenräumen zu begrenzen ist ein Luftentfeuchter.
Ausgeglichenes Raumklima ist immer das Ziel. In der Außenhülle darf kein Tauwasserausfall stattfinden, die überschüssige Feuchtigkeit muss irgendwie
abtransportiert werden. Auch das Benutzerverhalten spielt hier eine entscheidende Rolle.
Die Erfahrung zeigt, dass auch ein Vollwärmeschutz mit Polystyrol positive Auswirkungen auf das Raumklima haben kann, bei Gebäuden mit Schallschutzanforderungen sollte man Polystyrol nicht verwenden.
Bauschäden entstehen immer unter Zusammenwirkung von verschiedenen Faktoren und sind oft sehr komplex.